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Goldener Halloween-Ausklang vor nassem November-Start

Das Wetter in Deutschland präsentiert sich zum Monatswechsel zweigeteilt. Während der heutige Halloween-Tag noch einmal spätsommerliche Qualitäten zeigt, müssen wir uns am Wochenende auf einen markanten Umschwung einstellen.

Das Wetter in Deutschland präsentiert sich zum Monatswechsel zweigeteilt. Während der heutige Halloween-Tag noch einmal spätsommerliche Qualitäten zeigt, müssen wir uns am Wochenende auf einen markanten Umschwung einstellen.

Verantwortlich für das aktuell prächtige Herbstwetter ist ein stabiles Hochdruckgebiet namens Urmi, das sich über den Alpen festgesetzt hat. Es sorgt für ruhige Bedingungen. Gleichzeitig schaufelt Tief Marek, weit draußen auf dem Atlantik, in einer südwestlichen Strömung extrem milde Luftmassen nach Deutschland. Diese Kombination sorgt heute, am 31. Oktober, besonders im Süden für einen leichten Föhneffekt und lässt die Temperaturen klettern. Doch die Fronten von Tief Marek rücken näher und werden das sonnige Intermezzo zu Allerheiligen beenden.

Das Wetter in Deutschland präsentiert sich zum Monatswechsel zweigeteilt. Während der heutige Halloween-Tag noch einmal spätsommerliche Qualitäten zeigt, müssen wir uns am Wochenende auf einen markanten Umschwung einstellen.
Beginnen wir mit der aktuellen Lage am heutigen Freitag: Über Ulm in Baden-Württemberg hat sich Nebel gebildet. Das Thermometer zeigt aktuell 3,7°C. Dazu weht ein Wind aus südöstlicher Richtung mit Böen bis zu 8,3 km/h. In der letzten Stunde fielen 0 mm Niederschlag. Für die nächste Stunde ist kein weiterer Niederschlag in Sicht.

Der heutige Freitag (31. Oktober): Nebel, Frost und späte Wärme

Der heutige Tag beginnt allerdings verbreitet als „Kaltstart“. In vielen Regionen liegen die Temperaturen am Morgen noch unter der 10-Grad-Marke. Vorsicht ist in den östlichen Mittelgebirgen und direkt am Alpenrand geboten: Hier kann es bei Werten zwischen 0 und – 4 Grad zu leichtem Frost kommen.

Die größte Gefahr am Morgen ist jedoch der Nebel. In den Niederungen, insbesondere im bayerischen Alpenvorland, in Teilen von Schwaben sowie am Ober- und Hochrhein, kann sich zäher Nebel halten. Hier ist im Berufsverkehr erhöhte Vorsicht geboten.

Das Wetter in Deutschland präsentiert sich zum Monatswechsel zweigeteilt. Während der heutige Halloween-Tag noch einmal spätsommerliche Qualitäten zeigt, müssen wir uns am Wochenende auf einen markanten Umschwung einstellen.
Über Bad Tölz in Bayern hat sich Nebel gebildet. Das Thermometer zeigt aktuell 3,7°C. Dazu weht ein Wind aus nördlicher Richtung mit Böen bis zu 9,0 km/h. In der letzten Stunde fielen 0 mm Niederschlag. Für die nächste Stunde ist kein weiterer Niederschlag in Sicht.

Sobald sich der Nebel lichtet – was in den östlichen Bundesländern und in Bayern am schnellsten gehen dürfte – erwartet uns ein goldener Oktobertag. Die Sonne dominiert und erwärmt die Luft auf Höchstwerte zwischen 11 und 15 Grad. In den Föhnregionen im Süden sowie generell im Osten sind sogar Spitzenwerte von 16 bis 20 Grad möglich.

Eine Ausnahme bildet der äußerste Westen: Im Raum Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen verdichten sich im Tagesverlauf die Wolken von Tief Marek. Gegen Abend sind hier, speziell nahe der niederländischen Grenze und an der Nordsee, erste kurze Regenschauer möglich. Der Wind weht meist nur schwach bis mäßig aus Südost, lediglich an der Nordseeküste kann er kräftiger auffrischen.

Die Prognose zum Wochenende: Der November wird grau

Wer den Feiertag Allerheiligen (Samstag, 1. November) für einen Ausflug nutzen möchte, muss sich auf eine deutliche Verschlechterung einstellen. Hoch Urmi verliert seinen Einfluss.

Samstag (Allerheiligen): Der Tag wird überwiegend stark bewölkt bis bedeckt sein. Die Temperaturen bleiben mit Höchstwerten um 13 Grad zwar noch relativ mild, doch die Regenwahrscheinlichkeit nimmt deutlich zu. Im Tagesverlauf, und verstärkt in der Nacht zum Sonntag, breitet sich leichter Regen von Westen her aus. Der Wind frischt spürbar aus südlichen Richtungen auf.

Sonntag (2. November): Am Sonntag hat uns das typische Novembergrau fest im Griff. Es wird nass-kühl. Die Temperaturen erreichen nur noch maximal 11 Grad und es muss verbreitet mit leichtem Regen oder Sprühregen gerechnet werden. Die Sonne hat kaum eine Chance. Die milde Südwestströmung wird von einer kühleren Südwestströmung abgelöst.

Fazit

Der heutige Halloween-Tag ist wettertechnisch der klare Gewinner. Nutzen Sie die milden Temperaturen und die vielen Sonnenstunden am Nachmittag, besonders wenn Sie in der Südhälfte oder im Osten Deutschlands leben. Der „Süßes oder Saures“-Rundgang am Abend sollte, mit Ausnahme des äußersten Westens, weitgehend trocken verlaufen. Das Wochenende läutet dann eine deutlich unbeständigere und nassere Witterungsphase ein.

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