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Energie sparen,das Oktoberwetter hilft dabei.

Alle reden vom Energie-Sparen, vor allem die Heizung ist dabei ein wichtiger Faktor. Um so kälter es draußen wird um so mehr Energie müssen wir in die Heizung stecken, damit es kuschlig warm wird in der Wohnung. Das Wetter spielt dabei natürlich ein wichtiger Faktor. Zum Beispiel im Jahr 2015 gab es in Hessen schon den ersten Schnee mit Temperaturen um die minus 2 Grad.

Glücklicherweise sieht es derzeit deutlich besser aus bei der Entwicklung der Temperaturen. Aktuell sehen die Wettermodelle weiterhin einen recht milden Verlauf im Oktober. Die Temperaturen bleiben nach jetzigem Stand meist bei 15 bis 17 Grad tagsüber. Auch in der Nacht ist derzeit nicht mit Frost zu rechnen. Somit kann man die Heizung getrost auf Sparflamme laufen lassen.

Wie kann ich als Laie die Wetterentwicklung in Bezug auf das Heizen verfolgen?

Sicherlich kann man sich auf diversen Wetter-Plattformen die Vorhersagen der nächsten Tage anschauen, um somit einen Überblick zu bekommen. Es gibt jedoch beim Wettervorhersagen Anbieter kachelmannwetter eine ganz spezielle Vorhersage, welche sich Heiz-Gradtage nennt. Anhand von Modellrechnungen kann man dort bis zu 10 Tage die Abweichung der Temperaturen verfolgen.

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Screenshot @kachelmannwetter

Wie funktioniert die Vorhersage der Heiz-Gradtage genau?

Die sogenannten Gradtage (oder Gradtagszahlen) sind eine Art vereinfachter Index über die zu erwartende Heizmenge. Sie bestehen aus einer Differenz zwischen der Tagesmitteltemperatur (24 Stunden) und einer festgelegten fixen Temperatur. Wir bieten 2 Indizes an, einen nach der VDI-Richtlinie und einen, der empirisch die Heizmenge besser einschätzen soll.

Beim Gradtag nach VDI wird eine Raumtemperatur von 20°C angenommen, bei der die Heizung ab <15 Grad Tagesmittel (außen) anspringt. Ab dann wird die Differenz zur Raumtemperatur ermittelt. Bei 15.1° beträgt bei der Wert also 0, bei 14.9° dann aber schon 20-14.9=5.1 Grad.

Beim empirischen Gradtag wird die Differenz aber konsequent zwischen aktuellen Tagesmittel außen und der Heizschwelle von 12°C ermittelt. Dadurch beginnt diese bei 0, d.h. ohne Sprung bei knapp unter 12°C. Zudem werden hier auch der wärmende Einfluss der Sonne und der kühlende Einfluss von Wind einbezogen.

Natürlich können beide Gradtage nur Schätzungen sein, da jedes Haus anders ist (Dämmung, Ausrichtung usw.). Dennoch gewinnt man damit mit etwas Übung schnell einen Eindruck über die zu erwartende Heizmenge.

Los gehts mit den Heizkörpern. Der erste Tipp: digitale Thermostate. Mit solchen lässt sich die Temperatur genau einstellen – anstelle der üblichen Stufen von null bis fünf sind konkrete Grad-Zahlen ablesbar. Die digitalen Versionen gibt es schon ab etwa elf Euro im Baumarkt. Zur Montage einfach das alte Thermostat abschrauben, den mitgelieferten Adapter aufstecken und das digitale Thermostat anbringen. Knapp zehn Prozent der Heizkosten sollen sich so einsparen lassen.

Aktualisiert am 20. Oktober 2022 10:39 Uhr