Lokalnachrichten

Tapferkeit im Alltag: Passantinnen retten Vierjährigen aus Solmsbach

Im Hessischen Solms (Lahn Dill Kreis) zwei Heldinnen retteten am Samstag einen vierjährigen, der in den Bach gefallen war. Trotz des Risikos und kalten Wassers zog eine der Frauen, 58, den Jungen ans Ufer; ihr beherztes Handeln, unterstützt von der Rettungsdienst-Alarmierung ihrer Begleiterin, rettete sein Leben.

Solms-Lahn-Dill Kreis: In einem bemerkenswerten Akt der Zivilcourage haben zwei Passantinnen am vergangenen Samstag einen vierjährigen Jungen aus einer lebensgefährlichen Situation gerettet. Das Kind, das von zu Hause aus unbemerkt entwischt war, war in den Solmsbach gefallen und wurde von der Strömung mitgerissen.

Ersten Berichten zufolge spielte sich das Drama am frühen Nachmittag ab. Die beiden Frauen, 58 und 62 Jahre alt, waren mit ihren Hunden in der Nähe einer Brücke über den Bach spazieren gegangen, als sie Schreie hörten. Ihr schnelles Handeln wurde zu einem Glücksfall für den kleinen Jungen: Sie entdeckten ihn im Wasser treibend und reagierten sofort.

Mit großer Entschlossenheit und unter Ignorierung der eigenen Sicherheit sprang die 58-Jährige in das kalte Wasser, um das Kind zu erreichen. Währenddessen alarmierte ihre Begleitperson den Rettungsdienst. Trotz der winterlichen Temperaturen und der starken Strömung gelang es ihr, den Jungen an das Ufer zu bringen.

Bei Eintreffen der Rettungskräfte war der Junge, obwohl unter Schock und unterkühlt, bei Bewusstsein. Er wurde umgehend von medizinischem Personal, das in der Lage war, Erste Hilfe zu leisten, betreut und für weitere Untersuchungen in eine nahegelegene Klinik gebracht.

Dieser Vorfall verdeutlicht nicht nur die Gefahren, die von Wasserläufen ausgehen können, insbesondere für Kinder, sondern hebt auch die Bedeutung des mutigen Eingreifens von Zivilpersonen in Notfallsituationen hervor. Die beiden Frauen haben durch ihr couragiertes Handeln ein Leben gerettet und sich dadurch die tiefste Dankbarkeit der Gemeinde und der Familie des Jungen erworben.

Thomas Arnold

Geboren in das pulsierende Herz Berlins im Jahr 1966, entdeckte Thomas Arnold früh seine Passion für das geschriebene Wort und die Ereignisse, die unsere alltäglichen Leben prägen. Nach seiner Ausbildung in einem Verlag streifte er als Lokalreporter durch die Straßen unzähliger Städte, wobei er für diverse namhafte Zeitungen sowohl im Inland als auch auf internationaler Bühne tätig war. Seine Artikel offenbarten stets ein tiefgreifendes Verständnis für die Dynamiken lokaler Communitys und die Auswirkungen globaler Einflüsse auf regionale Ereignisse. Thomas' außerordentliches Talent, komplexe Sachverhalte verständlich und fesselnd zu kommunizieren, führte ihn schließlich zur Meteoleitstelle Hessen. Mit einem besonderen Augenmerk auf Polizei- und Feuerwehrmeldungen, hat Thomas einen Ruf als der Journalist entwickelt, der stets an vorderster Front zu finden ist, wenn es darum geht, präzise und zeitnahe Informationen zu liefern.
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