Lokalnachrichten

Tödlicher Verkehrsunfall auf der A7 bei Uttrichshausen fordert ein Menschenleben

Am späten Nachmittag des 14. März 2024 ereignete sich ein tragischer Verkehrsunfall auf der Bundesautobahn 7, der das Leben eines Lkw-Fahrers forderte. Der Unfall, an dem drei Sattelzüge beteiligt waren, geschah kurz hinter der Tank- und Raststätte Uttrichshausen.

Gegen 17:15 Uhr mussten zwei LKW-Fahrer, ein 35-jähriger Kroate und ein 40-jähriger Ukrainer, ihre Fahrzeuge aufgrund eines Rückstaus, der durch eine Baustelle zwischen den Kilometern 587 und 597 ausgelöst wurde, zum Anhalten bringen. Ein 29-jähriger rumänischer Lkw-Fahrer erkannte das Stauende zu spät und kollidierte mit dem Anhänger des Ukrainers. Die Folge war ein verheerender Aufprall, durch den der Lkw des Rumänen und der Anhänger des Ukrainers in Flammen aufgingen. Trotz sofortiger Rettungsmaßnahmen verstarb der junge Fahrer am Unfallort.

Auch der Lkw des Ukrainers wurde durch die Wucht des Aufpralls auf den Lkw des 35-jährigen Kroaten geschoben, welcher jedoch unverletzt blieb. Der Ukrainer erlitt leichte Verletzungen und wurde vor Ort medizinisch versorgt.

Zur Unfallstelle eilten neben vier Polizeifunkstreifen der Autobahnstation Petersberg auch zwei RTW-Besatzungen, ein Notarzt, ein Hubschrauber sowie Einsatzkräfte der Feuerwehr Kalbach und der Feuerwehr Fulda. Außerdem waren Kräfte der Autobahnmeisterei Fulda und der unteren Wasserbehörde im Einsatz.

Die A7 musste zeitweise vollständig gesperrt werden, wodurch sich in der Folge ein Stau von etwa sieben Kilometern bildete. In diesem Stau ereigneten sich noch zwei weitere Unfälle mit lediglich Sachschäden. Ein weiteres Problem, das von den Behörden festgestellt wurde, war die mangelhafte Bildung der Rettungsgasse, die die Einsatzkräfte bei der Anfahrt signifikant behinderte.

Dieser tragische Unfall betont die Wichtigkeit von aufmerksamer Fahrweise insbesondere im Baustellenbereich und die Notwendigkeit einer korrekten Rettungsgassenbildung, um die Arbeit der Rettungskräfte nicht zu behindern. Unsere Gedanken sind bei den betroffenen Familien und Angehörigen.

Thomas Arnold

Geboren in das pulsierende Herz Berlins im Jahr 1966, entdeckte Thomas Arnold früh seine Passion für das geschriebene Wort und die Ereignisse, die unsere alltäglichen Leben prägen. Nach seiner Ausbildung in einem Verlag streifte er als Lokalreporter durch die Straßen unzähliger Städte, wobei er für diverse namhafte Zeitungen sowohl im Inland als auch auf internationaler Bühne tätig war. Seine Artikel offenbarten stets ein tiefgreifendes Verständnis für die Dynamiken lokaler Communitys und die Auswirkungen globaler Einflüsse auf regionale Ereignisse. Thomas' außerordentliches Talent, komplexe Sachverhalte verständlich und fesselnd zu kommunizieren, führte ihn schließlich zur Meteoleitstelle Hessen. Mit einem besonderen Augenmerk auf Polizei- und Feuerwehrmeldungen, hat Thomas einen Ruf als der Journalist entwickelt, der stets an vorderster Front zu finden ist, wenn es darum geht, präzise und zeitnahe Informationen zu liefern.
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