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Kaltfront von Sturmtief Walburga zieht über Deutschland.

Der sonnige Freitag bleibt zunächst eine Ausnahme, denn schon in der Nacht zum Samstag nähert sich die Kaltfront von Sturmtief Walburga, welche mit Regen und stürmischen Böen einhergeht. Das Wochenende zeigt sich somit von seiner nassen und kühlen Seite.

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Regenband von Tief Walburga zieht von Nordwesten nach Südosten

Der Zwischenhocheinfluss, welcher heute für meist sonniges und trockenes Wetter in Deutschland sorgte, verliert schon am Abend seine Macht. Das Sturmtief Walburga über Island sorgt am Wochenende für sehr unbeständiges und windiges Wetter. Auch kräftige Schauer und Gewitter sind dabei möglich.

Wettergefahren am Wochenende über Deutschland

In der Nacht zum Freitag auch im Binnenland zunehmender Wind aus vorherrschend südlichen Richtungen. Im Westen und Südwesten steife Böen um 55 km/h , bevorzugt auf der Nordseite der Mittelgebirge lokal auch stürmische Böen um 65 km/h. Im Bergland und an der Nordsee stürmische Böen oder Sturmböen zwischen 65 und 85 km/h, auf dem Feldberg zum Morgen hin schwere Sturmböen um 95 km/h , auf dem Brocken dann orkanartige Böen um 115 km/h .

Der September läuft über die Ziellinie. Damit hätten wir den ersten meteorologischen Herbst-Monat in der statistischen Tasche. Von Temperatur und Sonne her war er im Schnitt, vom Regen her war es der nasseste September seit 21 Jahren! Der Oktober kommt gleich mal mit Schwung daher. Tief „Walburga“ fegt mit stürmischem Wind und einem Regengebiet herein. Danach wird es im Laufe der neuen Woche (endlich mal) ruhiger mit einem Mix aus Sonne und Nebel. Die Temperaturen steigen an und die 20 Grad-Marke dürften wir locker knacken – goldener Oktober also! Aber ist das nachhaltig…?

Am Samstag in weiten Landesteilen mitunter auflebender, von Süd auf Südwest bis West drehender Wind. Nur an und auf der Nordsee am Vormittag rasch nachlassender Sturm. Ansonsten vor allem in freien Lagen sowie in Schauernähe stürmische Böen. Im höheren Bergland allgemein stark windig bis stürmisch mit Böen 9 Bft in exponierten Kamm- und Gipfellagen. Auf besonders exponierten Höhen wie dem Brocken, dem Fichtelberg oder dem Feldberg im Schwarzwald Böen 10 bis 11 Bft.

Aktualisiert am 30. September 2022 17:30 Uhr