Panorama

Weiterhin bedrohliche Wetterlage in Bayern und Baden-Württemberg

Der Hauptgrund für die heftigen Niederschläge ist eine besondere Wetterlage rund um die Alpen, bekannt als VB Wetterlage. Ein Tiefdruckgebiet, das von Italien nach Polen wandert, hat katastrophale Regenfälle über die Region gebracht. An manchen Orten sind innerhalb eines Tages bis zu 160 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen, was der anderthalbfachen Menge der üblichen Monatsniederschlagsmenge entspricht.

Aktuelle Situation in Bayern und Baden-Württemberg

Die extremen Regenmengen haben die Pegelstände vieler Flüsse im Südwesten Bayerns und im Südosten Baden-Württembergs „rasant“ ansteigen lassen. In Orten wie dem oberschwäbischen Eldern droht sogar der Damm zu brechen. Die integrierte Leitstelle hat die Anwohner bereits gewarnt, sich auf eine Evakuierung vorzubereiten und persönliche Wertgegenstände in höher gelegene Gebäudeteile zu bringen. Keller und Tiefgaragen sollten wegen der akuten Überschwemmungsgefahr nicht mehr betreten werden.

Der Hauptgrund für die heftigen Niederschläge ist eine besondere Wetterlage rund um die Alpen, bekannt als VB Wetterlage. Ein Tiefdruckgebiet, das von Italien nach Polen wandert, hat katastrophale Regenfälle über die Region gebracht. An manchen Orten sind innerhalb eines Tages bis zu 160 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen, was der anderthalbfachen Menge der üblichen Monatsniederschlagsmenge entspricht.
Die Donau führt Hochwasser und sorgt aktuell in Ulm und Neu-Ulm für Probleme

Auch in Babenhausen im Unterallgäu ist die Lage besonders dramatisch. Dort leisten die Retter weiterhin vorwiegend Akuthilfe. “Die Einsatzkräfte sind am Anschlag,” heißt es von offizieller Seite. Die Bevölkerung wurde aufgefordert, im Notfall weiße Laken aus den Fenstern zu hängen, damit die Helfer wissen, wo ihre Hilfe benötigt wird. Die Kommunikation ist aufgrund von Ausfällen bei Telefon und Internet stark eingeschränkt, was die Situation zusätzlich erschwert.

Der Hauptgrund für die heftigen Niederschläge ist eine besondere Wetterlage rund um die Alpen, bekannt als VB Wetterlage. Ein Tiefdruckgebiet, das von Italien nach Polen wandert, hat katastrophale Regenfälle über die Region gebracht. An manchen Orten sind innerhalb eines Tages bis zu 160 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen, was der anderthalbfachen Menge der üblichen Monatsniederschlagsmenge entspricht.
Die Niederschläge lassen langsam aber sicher nach in den Hochwassergebieten. Es gibt Hoffnung, dass es am Sonntag zu trockenen Abschnitten kommen wird. Die Hochwasserlage wird sich zumindest nicht mehr verschärfen.

Im Landkreis Neu-Ulm hat sich die Lage ebenfalls zugespitzt. Kreisbrandrat Bernhard Schmidt berichtet, dass die größte Gefahr nicht von den Flüssen der ersten Kategorie wie Donau und Iller ausgeht, sondern von den Gewässern der zweiten Kategorie wie Roth, Biber und Osterbach. Diese haben aufgrund der bereits gesättigten Böden besonders große Probleme verursacht.

Der Hauptgrund für die heftigen Niederschläge ist eine besondere Wetterlage rund um die Alpen, bekannt als VB Wetterlage. Ein Tiefdruckgebiet, das von Italien nach Polen wandert, hat katastrophale Regenfälle über die Region gebracht. An manchen Orten sind innerhalb eines Tages bis zu 160 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen, was der anderthalbfachen Menge der üblichen Monatsniederschlagsmenge entspricht.
In viele Bayrischen Gemeinden das gleiche Bild, viele Flüsse sind über die Ufer getreten.

Es ist Entspannung bei der Wetterlage in Sicht!

Am Sonntag ist mit vermehrten Schauern und einzelnen Gewittern zu rechnen. Im Süden Bayerns gibt es längere trockene Abschnitte, jedoch nur wenig Sonnenschein. Die Höchstwerte liegen zwischen 16 Grad im Oberallgäu und 23 Grad am Untermain. Ein mäßiger bis frischer Wind aus West bis Nordwest weht über die Region.

Am Montag zeigen sich in Südbayern vielerorts Schauer und einzelne Gewitter. Dabei gibt es nur gebietsweise Auflockerungen. In Franken und der Oberpfalz sind im Tagesverlauf hingegen zunehmende Sonnenanteile zu erwarten.

Die Behörden raten dringend, die Anweisungen der Einsatzkräfte zu befolgen und von überfluteten, Straßen fernzubleiben. Anwohner in betroffenen Gebieten sollten vorsorglich ihre Häuser sichern und sich jederzeit auf eine Evakuierung vorbereiten. Kinder und andere hilfsbedürftige Personen sollten besonders geschützt werden, ohne dabei die eigene Sicherheit zu gefährden.

Fazit

Die Hochwassersituation in Süddeutschland bleibt angespannt. Die nächsten Tage werden zeigen, inwieweit die Maßnahmen der Einsatzkräfte greifen und ob es zu weiteren Evakuierungen kommt. Die Wetterlage am Wochenende und zu Beginn der neuen Woche wird dabei eine entscheidende Rolle spielen.

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Thomas Arnold

Thomas Arnold (Jahrgang 1966) ist ein renommierter Nachrichtenjournalist und verfügt über mehr als 30 Jahre Expertise in der regionalen Berichterstattung sowie der Kommunikation von Sicherheits- und Gefahrenlagen. Nach seiner fundierten Ausbildung in namhaften Verlagshäusern baute er seine Laufbahn als Lokal- und Krisenreporter für diverse Tageszeitungen im In- und Ausland sukzessive aus. Diese tiefgreifende journalistische Praxis schärfte seinen Blick für präzise, faktenbasierte Informationsvermittlung. Heute verantwortet er als profilierter Redakteur das Ressort Lokalnachrichten und Regionalberichterstattung der Meteozentrale. Mit seiner Fähigkeit, komplexe meteorologische Sachverhalte und kritische Warnlagen schnell, klar und handlungsorientiert aufzubereiten, ist er eine maßgebliche journalistische Stimme für Öffentlichkeit und Medienpartner. More »
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