🌀 Isobaren & Strömung
Stand: 18.02.2026 05:19 Uhr.
Deutschland liegt aktuell an der Westflanke eines großflächigen Tiefdrucktrogs, der sich vom Nordmeer bis nach Osteuropa erstreckt. Eine Tiefdruckrinne überquert das Land von der Nordsee bis nach Südpolen. Im Laufe des Tages schwächt sich die Rinne ab, bevor am Abend von Südwesten her ein Tiefausläufer über Frankreich aufzieht und neue Niederschläge bringt. Passend dazu meldet die Tagesschau, dass der Rosenmontag in West- und Südwestdeutschland von starkem Schneefall beeinträchtigt wurde.
Nach einer Nacht mit gebietsweise leichtem Frost und Glätte beruhigt sich das Wetter tagsüber vorübergehend. Ein Hochdruckkeil sorgt für trockene Phasen und teils sonniges Wetter. Ab dem Abend zieht von Südwesten her jedoch neuer Schneefall auf, der sich in der Nacht zum Donnerstag weiter ausbreitet.
Heute tagsüber beruhigt sich das Wetter, mit abklingenden Niederschlägen und teils heiteren Abschnitten. In der Nacht zum Donnerstag zieht von Südwesten neuer Schneefall auf. Am Donnerstag selbst ist mit weiteren Schneefällen zu rechnen, bevor sich das Wetter am Nachmittag wieder beruhigt.
Hintergründe einfach erklärt
Was ist ein Tiefdrucktrog?
Ein Tiefdrucktrog ist eine langgestreckte Zone tiefen Luftdrucks, die sich oft von einem Tiefdruckgebiet aus erstreckt. In einem Trog ist die Luft instabil, was zu vermehrter Wolkenbildung und Niederschlag führen kann. Die Verlagerung eines Trogs kann daher erhebliche Wetteränderungen mit sich bringen.
Was bedeutet Warmluftadvektion?
Warmluftadvektion (WLA) beschreibt den horizontalen Transport warmer Luftmassen in ein Gebiet. Dies geschieht oft im Vorfeld von Tiefdruckgebieten und führt zu einem Temperaturanstieg in den betroffenen Regionen. In den Wintermonaten kann die Warmluftadvektion dazu führen, dass Schnee in Regen übergeht, was wiederum die Glatteisgefahr erhöht.
🚦 Warn-Überblick
| Region | Zeitraum | Status | Hauptpunkt | Trend |
|---|---|---|---|---|
| NRW | Heute Nacht | Mäßig | Schnee/Glatteis | ↗ |
| Hessen | Heute Nacht | Mäßig | Schnee/Glatteis | ↗ |
| RLP/Saarland | Heute Nacht | Warnung | Schnee/Glatteis | ↗ |
| Nordbayern | Heute Nacht | Mäßig | Schnee/Glatteis | ↔ |



So wird das Wetter bei uns
Nordrhein-Westfalen
Nach einer frostigen Nacht mit Glättegefahr lockert die Bewölkung am Vormittag auf, und es bleibt meist trocken. Am Abend zieht von Südwesten her neuer Schneefall auf, der in der Nacht zum Donnerstag auch liegenbleiben kann. Besonders betroffen sind Westfalen, der Niederrhein und das Münsterland bis ins Sauerland. Es werden Neuschneemengen von 1 bis 5 cm erwartet, im Bergland lokal auch mehr.
Hessen
Auch in Hessen ist mit einer frostigen Nacht und Glättegefahr zu rechnen. Tagsüber lockert die Bewölkung auf, und es bleibt meist trocken. Am Abend setzt von Südwesten her Schneefall ein, der sich in der Nacht zum Donnerstag weiter ausbreitet. In Taunushochlagen sind bis zu 5 cm Neuschnee möglich.
Rheinland-Pfalz & Saarland
In Rheinland-Pfalz und im Saarland lockert die Bewölkung in der ersten Tageshälfte ebenfalls auf. Tagsüber zieht von Südwesten her dichtere Bewölkung auf, die am Abend in Schneefall übergeht. Im weiteren Verlauf ist mit einem Übergang in Regen zu rechnen, wobei örtlich gefrierender Regen mit Glatteisgefahr nicht ausgeschlossen werden kann.
Nordbayern
In Nordbayern lockert die Bewölkung am Morgen auf, es bleibt jedoch weiterhin kalt und glatt. Im Bayerischen Wald fallen nochmals bis zu 5 cm Neuschnee. Auch in den anderen Mittelgebirgen kann es zu leichten Schneefällen kommen. In der Nacht zum Donnerstag ist erneut mit Frost zu rechnen.

Worauf Sie achten müssen
Die Hauptgefahr liegt weiterhin in der Glätte, die durch überfrierende Nässe oder Schneefall entstehen kann. Besonders in den Abendstunden und in der Nacht zum Donnerstag ist Vorsicht geboten, wenn von Südwesten her neuer Schneefall aufzieht. In höheren Lagen sind zudem Schneeverwehungen durch Windböen möglich. Achten Sie auf die aktuellen Warnmeldungen des Deutschen Wetterdienstes und passen Sie Ihre Fahrweise den Straßenverhältnissen an.
Temperaturen und Aussichten
Die Höchstwerte erreichen heute zwischen 0 Grad im Bergland und 7 Grad am Rhein. In der Nacht zum Donnerstag sinken die Temperaturen auf Werte zwischen 0 und -4 Grad, wobei die tiefsten Werte im Nordosten erreicht werden. Im Bergland ist mit noch tieferen Temperaturen zu rechnen.
Tagestiefstwerte (Nacht)

Tageshöchstwerte (Tag)

| Ort | Tag | Nacht | Wind | Einordnung |
|---|---|---|---|---|
| Frankfurt (Main) | 4°C | 0°C | schwach | wechselhaft |
| Winterberg (Bergland) | 1°C | -3°C | mäßig | Schnee/Glätte |
| Köln (Rheinland) | 6°C | 1°C | schwach | wechselhaft |
| Kassel (Nordhessen) | 2°C | -2°C | schwach | Schnee/Glätte |
| Würzburg (Mainfranken) | 3°C | -1°C | schwach | wechselhaft |
Biowetter & Wohlbefinden
Das Biowetter wird durch die wechselhafte Wetterlage und die Temperaturschwankungen negativ beeinflusst. Besonders wetterfühlige Menschen können mit Kopfschmerzen, Müdigkeit und Kreislaufproblemen zu kämpfen haben. Achten Sie auf ausreichend Schlaf und Bewegung an der frischen Luft.
Die Wetterlage bleibt weiterhin unbeständig. Nach einer kurzen Wetterberuhigung am Mittwoch zieht in der Nacht zum Donnerstag von Südwesten neuer Schneefall auf, der besonders in den höheren Lagen für erhebliche Verkehrsbehinderungen sorgen kann. Achten Sie auf die aktuellen Warnmeldungen und passen Sie Ihr Verhalten den Witterungsverhältnissen an.
Häufige Fragen
Wie lange dauert die Glatteisgefahr noch an?
Die Glatteisgefahr besteht voraussichtlich bis zum Donnerstagvormittag, insbesondere in den Gebieten, in denen Schneefall auftritt oder bereits gefallen ist. Mit steigenden Temperaturen kann die Glatteisgefahr am Donnerstagnachmittag abnehmen.
Wo ist mit den größten Schneemengen zu rechnen?
Die größten Schneemengen werden voraussichtlich in den Mittelgebirgen wie dem Sauerland, dem Taunus und dem Bayerischen Wald erwartet. In Staulagen können lokal über 10 cm Neuschnee zusammenkommen.
Gibt es auch eine Sturmwarnung?
In den Hochlagen der Mittelgebirge sind in der Nacht zum Donnerstag Windböen bis 60 km/h möglich. Auf exponierten Kämmen und Gipfeln können auch einzelne stürmische Böen bis 70 km/h auftreten.
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