Schlagzeilen

Das Sturmtief Nadine und seine Auswirkungen auf Hessen

Am Wochenende wird ein neues Sturmtief vom Atlantik nach Skandinavien ziehen und für neuen Wind sorgen. Es gibt jedoch einen Gegenspieler in Form eines Hochs mit dem Namen Frank. Welches dieser beiden Kontrahenten bei uns in Hessen die Nase vorn haben wird, das erkläre ich Ihnen in diesem Bericht.

Das nächste Sturmtief steht in den Startlöchern. Sturmtief Nadine, so der Name des neuen Unruhestifters, kündigt sich vom Atlantik her an und zieht in Richtung Skandinavien. Für Hessen bedeutet das aufkommende Tief erneut eine Periode unbeständigen Wetters. Vor allem am Wochenende wird es spürbar windiger und es kommt gelegentlich zu etwas Niederschlag.

Am Wochenende wird ein neues Sturmtief vom Atlantik nach Skandinavien ziehen und für neuen Wind sorgen. Es gibt jedoch einen Gegenspieler in Form eines Hochs mit dem Namen Frank. Welches dieser beiden Kontrahenten bei uns in Hessen die Nase vorn haben wird, das erkläre ich Ihnen in diesem Bericht.
Deutschland liegt weiterhin zwischen zwei Druckgebieten. Zum einen das Hoch Frank bei Frankreich und dem Tief Nadine, welches nach Skandinavien zieht. Glücklicherweise dominiert bei uns in Hessen tendenziell Hochdruck und deshalb wird es auch zu keinem nennenswerten Sturm kommen.

Sturmtief Nadine verspricht, dem am vergangenen Wochenende gezogenen Orkanpfad zu folgen, und setzt dabei auf eine rapide Wetterumstellung. Jedoch werden sich die Auswirkungen des Sturmtiefs in Hessen in Grenzen halten. Die Luftströmungen geraten massiv in Bewegung. Sehr feuchte, aber zugleich auch mildere Luftmassen treffen auf das Land, begleitet von einem kräftigen Wind. Im Norden und Osten Hessens ist der Wind besonders stark, örtlich können sogar stürmische Böen auftreten. Auch die Höhenlagen der nördlichen Mittelgebirge bleiben von Sturmböen nicht verschont.

Für das Bundesland Hessen ist mit stark bewölkten bis bedeckten Himmeln zu rechnen, die stellenweise leichtem Regen oder Sprühregen Platz machen, besonders in der nördlichen Region. Die Temperaturen am Wochenende werden verhältnismäßig mild sein. Die Quecksilbersäule zeigt tagsüber Werte zwischen 8 und 12 Grad an, im Bergland etwas kühler bei etwa 7 Grad. Der Wind aus südwestlichen Richtungen bleibt mäßig bis frisch, in exponierten Lagen des Berglands sogar stark bis stürmisch.

Am Wochenende wird ein neues Sturmtief vom Atlantik nach Skandinavien ziehen und für neuen Wind sorgen. Es gibt jedoch einen Gegenspieler in Form eines Hochs mit dem Namen Frank. Welches dieser beiden Kontrahenten bei uns in Hessen die Nase vorn haben wird, das erkläre ich Ihnen in diesem Bericht.
Es wird windig am Wochenende in Hessen in den Höhenlagen ist unter Umständen mit stürmischen Böen zu rechnen. Ansonsten bleibt das Wetter weiterhin unspektakulär.

In der Nacht zum Sonntag ist aufgrund des bedeckten Himmels und anhaltendem leichtem Regen ein Rückgang der Temperaturen auf 9 bis 7 Grad zu erwarten, im Bergland bis auf 3 Grad. Und auch hier bleibt Hessen nicht verschont von einzelnen starken bis stürmischen Böen aus südwestlicher Richtung.

Am Sonntag bleibt der Himmel größtenteils stark bewölkt oder bedeckt, und es kann immer wieder zu leichtem Regen kommen. Tagsüber steigen die Temperaturen leicht auf 9 bis 11 Grad, im höheren Bergland um 4 Grad. Der Wind dreht auf westliche Richtungen und frischt im Tagesverlauf auf, sodass mit starken bis stürmischen Böen gerechnet werden muss, vorwiegend im Bergland.

Auswirkungen auf den Ski-Weltcup in Willingen

Der Ski-Weltcup in Willingen, der am berühmten Mühlenkopfschanze stattfindet, könnte von Sturmtief Nadine beeinflusst werden. Die Veranstaltung zieht Jahr für Jahr Sportbegeisterte aus aller Welt an und stellt die Organisatoren dieses Wochenende vor eine Herausforderung.

Angesichts der vorhergesagten milden Temperaturen von etwa 7 Grad plus und dem teilweise böigen bis stürmischen Westwind müssen sowohl Athleten als auch Zuschauer und Veranstalter auf wechselhafte Bedingungen eingestellt sein.

Am Wochenende wird ein neues Sturmtief vom Atlantik nach Skandinavien ziehen und für neuen Wind sorgen. Es gibt jedoch einen Gegenspieler in Form eines Hochs mit dem Namen Frank. Welches dieser beiden Kontrahenten bei uns in Hessen die Nase vorn haben wird, das erkläre ich Ihnen in diesem Bericht.
Wetter-Trend in Hessen für die nächsten Tage

Die milde und windige Wetter-Phase geht bis in die kommende Woche weiter. Frau Holle, sprich das typische Winterwetter ist derzeit in weite Ferne gerückt. Weiterhin simulieren die Wettermodelle eine Luftmassengrenze, welche unter Umständen auch in Hessen teils ergiebigen Niederschlag bringen kann. Die Lage der Luftmassengrenze ist weiterhin sehr ungenau, deshalb sind weitere Konkretisierungen vonnöten.

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Angelo D Alterio

Angelo D'Alterio analysiert seit dem Jahr 2013 professionell komplexe Wetterphänomene. Sein meteorologischer Schwerpunkt liegt auf der Synoptik und der Erstellung präziser Unwetterwarnungen. Im Jahr 2015 war er Mitgründer der Unwetteralarm Schweiz GmbH, wo er bis zu seinem Ausscheiden im Jahr 2021 als Chef-Meteorologe die fachliche Leitung innehatte. In dieser Zeit kooperierte er unter anderem mit dem Meteorologen Jörg Kachelmann, um präzise Unwetterwarnungen für die Schweiz und Deutschland bereitzustellen (dokumentiert im Wikipedia-Eintrag von Kachelmann). Im Anschluss begleitete er maßgeblich den Aufbau der Meteoleitstelle Hessen, wo er bis heute seine Expertise bei der Auswertung lokaler Wettermodelle und der Herausgabe von verlässlichen Unwetterwarnungen einbringt. Aktuelle Wetter-Einschätzungen und fachliche Updates veröffentlicht Angelo D'Alterio regelmäßig auf seinen Profilen bei LinkedIn, Twitter/X, Facebook, Threads, Instagram und TikTok. More »
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